|
|
Oktober / November 2011
Sozialschmarotzer Nr. 1 im Saalekreis
Roland Schimek suspendierter Geschäftsführer
des JobCenters Merseburg
Vorwort
In der Recherche wird der Versuch unternommen die Parallelitäten in der deutschen Geschichte nachzuweisen. Roland Schimek war direkt oder indirekt in der Treuhandgesellschaft zur Abwicklung des DDR-Volkseigentums mit der Filetierung der Leuna- und Bunawerke beschäftigt, "rettete" 1993 die Arbeitsplätze in der Ammendorfer Tapetenfabrik (diese wurde August 2011geschlossen), war leitender Mitarbeiter in der Leunaer Sanierungsgesellschaft von 1996 bis 2000, wurde Chef des Eigenbetriebs für Arbeit in Merseburg 2004, übernahm 2006 das Gelände des Waggonbaus Ammendorf für einen symbolischen Euro.
Dass Schimek nun scheinbar gefallen ist wegen Selbstbedienung bei Steuermitteln über Arbeitgeberzuschüsse und Vermittlungsgutscheine ist, darüber berichtete die Sendung exakt vom MDR und die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) im Oktober.
Aber die Schimek-Connection ist nur der eine Teil des mafiösen Filzes von legislativer "demokratischer" Politik, exekutivem "repressivem" Staat, Jurisprudenz und Medien einerseits und dem restlichen Markt andererseits.
Außer, dass Schimek aus Augsburg 1992 gekommen sein soll, ist über ihn bis 1996 praktisch nichts bekannt.
Ob er familiäre Bindungen hat oder "parteipolitische", alles unklar.
Missionarisch ist er aktiv für einen Augsburger Eishockeyverein und für einen Halleschen Förderverein - ansonsten war er in nur ca. 28 Unternehmen gleichzeitig wirksam.
Als im Frühjahr gegen einen Verein Sowo Soziales Wohnen ermittelt wurde, bekam der Verein einen Persilschein. Damals sah es so aus, als würde der Verein auf Kosten von HartzIV-Betroffenen über das JobCenter Geld ergaunern. Im Oktober wurde Schimek vom Dienst suspendiert, aber der ehemalige Geschäftsführer bekommt weiterhin sein Gehalt und wo sein Geld weiter arbeitet und gegen wen, darüber wird es wohl in diesem System kaum eine Aufklärung geben.
weiterlesen ...
In Merseburg musste der Chef vom JobCenter seinen Hut nehmen, er war nach unbestätigten Angaben eine Zeit lang was ähnliches wie ein Familienmitglied bei Birgit Breuel und die war Chefin der Treuhandgesellschaft zur Verwertung des DDR- Volkseigentums.
Ähnlich wie Fritz Ries (dem Schwiegervater von König Kurt), dem Bernt Engelmann ein Denkmal mit seinem Buch "Großes Bundesverdienstkreuz"gesetzt hat, hat natürlich der aus Augsburg gekommene Merseburger "Arisierer" nichts mit der "IG-Farben-Connection" und ihren Ziehkindern und Ziehenkeln zu tun.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Ries
Im Elo-Forum wurde bisher über die kriminellen Energien der berühmten Merseburger Persönlichkeit folgendes berichtet und (nichts wieder entfernt, was Schimek betraf)
http://www.elo-forum.net/archiv.php/hartz-iv/Hartz-IV/-200711071420.html
Qualifizierungsförderwerk Sachsen Anhalt
Ein weiteres sächsisches Unternehmen ist die
RSB Roland Schimek Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Halle, Camillo-Irmscher-Str. 2, Geschäftsführender Gesellschafter: 1 Person. ...
21.10.2011
Das Schweigen der Lämmer (verblüffende Ähnlichkeit oder?)
http://www.mz-web.de/ks/images/mdsBild/1318610504888l.jpg
Seltsamerweise sah sich die Mitteldeutsche Zeitung gezwungen davon zu berichten, dass die honorige Person suspendiert wurde.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1319201097079
Obwohl der Geschäftsführer wegen Anfragen und Vorwürfe durch die Medien selber gekündigt hatte, erhält er aus arbeitsrechtlichen Gründen trotz eigener Kündigung weiterhin 5 Tausend Euro monatlich für die nächsten 9 Monate mindestens (natürlich ohne Bedürftigkeitsprüfung).
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/jobcenter110.html
Diese positive Nachricht hat natürlich auch ihre Schattenseiten, andere Geschäftsführer von JobCentern fragen sich nun, ob man diese Vorwürfe wegen Vorteilsnahme im Amt (wie man dem Entrepreneur Schimek nachsagt) nicht selbst bald erhalten könnte und man am besten rechtzeitig mit einer Selbstanzeige bei den übergeordneten Stellen begegnen sollte.
Bei dieser einseitigen Betrachtungsweise wird natürlich schnell vergessen, dass natürlich in diesen Ebenen keiner Interesse an einer Aufklärung hat.
Finanzprüfungen machen nur Sinn bei Unternehmen, wo man eine Übernahme oder eine Abwicklung politisch beauftragt bekommen hat und wo die Interessen der Mächtigen durchgesetzt werden sollen.
Im Frühjahr gab es ein Geschrei in der MZ (Mitteldeutschen Zeitung):
Der Sumpf des Betruges
Der Verein "Soziales Wohnen" aus Schkopau vermietet offenbar seit Jahren Zimmer in Mehrraumwohnungen an drei oder vier einzelne Hartz-IV-Empfänger, die dafür separate Mietverträge erhalten. Eine Goldgrube.
Doch wer steckt hinter dem Verein, der so genannten "Sowo"? Zu den Vereinsmitgliedern gehören laut einem Dokument, das der MZ vorliegt, unter anderem Elke S., ihr Sohn Marcus S. und Marko Z.
(Ähnlichkeiten zwischen S. und Schimek sind wahrscheinlich unberechtigt)
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1300342777085
Am 13.06.2011 hieß es dann:
Die Hartz-IV-WG
Sowo habe sich ein Geschäftsfeld gesucht, an dem offenbar Bedarf bestehe, kommentiert Roland Schimek, Leiter des kommunalen Eigenbetriebes für Arbeit.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1300342904230
Später konnte man wieder in der MZ von der Einstellung des Verfahrens gegen den "mildtätigen" Verein Sowo erfahren, doch der Link dazu ist nicht bei der MZ zu finden:
Offenbar keine strafbare Handlungen
Ermittlungen gegen Verein Sowo eingestellt
http://www.weber-unternehmensgruppe.com/sally/data/mediapool/mitteldtztg_dasherz-schl____gt-wieder_0607.mer09_hp09_1.pdf
Die Sowo wurde zwar schon früher angegriffen u. a. durch das Elo-Forum:
http://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/71420-mietwucher-langzeitarbeitslosen.html
An anderer Stelle konnte man schon 2007 im Elo-Forum lesen:
Als Mitglied des Projektbeirates „Synthese“ geht es dann zur Sache. Das Qualifizierungsförderwerk Chemie managt das Projekt Synthese, dessen Mitglieder des Projektbeirates sich am 21.6.2007 zur konstituierenden Sitzung in den Räumen der IG BCE Bezirksleitung Halle/Magdeburg in Halle trafen. ...
Mitglieder des Projektbeirats: Wolfgang Beck, Ministerium für Wirtschaft und Arbeit (Sprecher), Bernd Wolter, Verband der chemischen Industrie e.V., Norbert Heller, Ministerium für Finanzen, Erhardt Koppitz, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Helmut Krodel, Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH, Herr Roland Schimek, Landkreis Saalekreis, Eigenbetrieb für Arbeit, Scherschinski, Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
http:// ...
Beim Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH findet man heute kaum noch Nachweise über die Aktivitäten des Roland Schimek und leider funktionieren die alten Links nicht mehr, aber das ELO-Forum lieferte schon damals viele richtige Informationen.
http://www.elo-forum.net/archiv.php/hartz-iv/Hartz-IV/-200711071420.html
unter anderem dieses:
Archiv 20.12.2001:
Außerdem haben die Panther noch im Norden von Augsburg ein Grundstück im Sinn, dessen genaue Lage Herr Friedler aber auch gegenüber der AZ nicht preisgeben wollte. Kopf der Investorengruppe ist übrigens Roland Schimek, der von Halle/Saale aus mehrere Dienstleistungs-Unternehmen leitet.
Sehr gut dieser Hinweis.
Man findet diese Information wieder unter
http://www.auxburg-aev.de/news/news_01.html
Wenn man böse ist, könnte man behaupten, Schimek mischt auch mit im Sportgeschäft.
Weil die Industrie bemüht ist sich vom Namen Schimek reinzuwaschen, sind kaum noch Infos zu finden außer in Suchmaschinen unter "mdr und schimek", "eigenbetrieb schimek" und "jobcenter saalekeis schimek".
Interessant ist noch dieser Link vom 20.10.2011:
Firmengeflecht
Abgeordnete fordert Prüfung von Jobcenter-Vorgängen
"...Tatsächlich ist Schimek nach MZ-Informationen über ein kompliziertes Geflecht offenbar an mindestens 15 Firmen direkt oder indirekt beteiligt."
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1318610503474
Aber einen staatlichen Link gibt es noch:
Gute Aussichten:

http://www1.europa.sachsen-anhalt.de/vademecum/Archiv_verbindlicher_Dokumente/I+P/Publikationen/synthese2_Text.pdf
Eigentlich hätte es nicht nur schon nach der Wende klingeln müssen, 2007 konnte sich Schimek noch als Retter präsentieren. Götz schrieb dort:
Dazu noch folgendes (MZ lokal 8. Juli 2006):
... soll von der neu gegründeten "Besitzgesellschaft Waggonbau Ammendorf” zum Industriepark entwickelt werden. Sie kaufte zum symbolischen Preis von einem Euro das Gelände, Hallen und Teile des Maschinenparks ... Gesellschafter der Besitzgesellschaft ist die "Roland Schimek Beteiligungsgesellschaft” aus Halle, die dem Unternehmer Roland Schimek gehört, der an mehreren Firmen beteiligt ist und den Eigenbetrieb zur Betreuung der ALG-II-Empfänger des Kreises Merseburg leitet. Zitat Ende.
http://www.halleforum.de/viewtopic.php?topic=2993&forum=1&start=20
Wer hat ein Interesse daran, den mafiösen Filz der kleinen Rudolf-Schimek-Connection zu betrachten.
Ein Mann, dessen Vergangenheit scheinbar erst 1996 begann, in Leuna auftauchte und von von 1996 bis 2000 als Mitarbeiter der Geschäftsführungdie Leunaer Sanierungsgesellschaft leitete , dort wo viele andere zuvor ihren Job in Leuna verloren hatten und sich über eine geförderte Beschäftigung noch freuen durften, bevor sie dann endgültig aus Leuna und aus Lohn und Brot gehen durften.
Interessant ist nur, warum die MDR-Sendung "Exakt" den Geschäftsführer des JobCenters Merseburg dann doch outen durfte.
Skandal im Amt - Behördenleiter begünstigt eigene Firmen
http://www.mdr.de/exakt/SkandalimAmt102.html
http://www.mdr.de/sachsen-anhalt-heute/jobcenter100_zc-266fac6c_zs-355b056c.html
http://www.mdr.de/exakt/amt100-download.pdf
Übrigens das Video ist immer noch über die Webseite des MDR verfügbar!
Roland Schimek hat keine Vergangenheit wie Oberst der Reserve Frank-Jürgen Weise
http://de.wikipedia.org/wiki/Frank-Jürgen_Weise
und Florian Gerster (Psychologe und Oberstleutnant der Reserve)
http://de.wikipedia.org/wiki/Florian_Gerster
http://www.briefdienste-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=76:florian-gerster-wird-praesident-des-arbeitgeberverbandes-neue-brief-und-zustelldienste-ev&catid=37:presse&Itemid=201
Ob er auch schon eine eigene Gewerkschaft gegründet hat, ist einst Gerster ist nicht bekannt.
Außer seine Liebe zum Eishockeyclub Augsburger Panther bzw. seinem Interesse an Investitionen im Sportgeschäft ist nichts über ihn bekannt höchstens, dass er wohl doch nicht mit Birgit Breuel verwandt ist.
Bei Wikipedia fehlt noch der Link zu Roland Schimek und seiner Vergangenheit.
Derzeit spricht man nicht mehr von 15 Firmen, sondern von mindestens 28 Firmen, wo der Name Schimek als potenzieller Nutznießer auftaucht.
Aber es gibt noch mehr Betätigungsmöglichkeiten, deshalb ein weiterer Link,
für das Landesmuseum gibt es einen Förderverein der Bürgerarbeitsplätze beantragt und erhalten hat, laut Aussage der Chefin des JobCenters Halle, gab es keinerlei Förderung in Richtung Schimek und die Beschäftigung war keinesfalls in der Camillo-Irmscher-Str. 2 in
06132 Halle (Saale).
http://www.kontaktform.de/museumsshop/verein/frameset.htm
Die Abwicklung des DDR-Volkseigentums in Leuna war vergleichbar mit den Aktivitäten von Fritz Ries
http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Ries
und wer eine Beziehung zu den Buna-Werken und zu dem Vater des Querdenker Biedenkopf sucht, der wird fündig unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Buna-Werke
Während des Zweiten Weltkriegs unterhielten die Buna-Werke ein Zweigwerk in Auschwitz, in dem zahlreiche Zwangsarbeiter beschäftigt waren. Das KZ Auschwitz-Monowitz wurde auf dem Gelände dieses Zweigwerkes errichtet. ...
Wilhelm Biedenkopf, der Vater des Politikers Kurt Biedenkopf, war zeitweise technischer Direktor der Buna-Werke.
Nicht nur Roland Schimek vom JobCenter in Merseburg verdient ein Denkmal im Saalekreis auch der Vater von König Kurt. Was die beiden wohl so verbindet - die Traditionslinie ihres Handelns und andererseits das Bewusstsein ihrer Opfer.
"Verfolgung - Vertreibung - V." - das war früher ihre Maxime, heute heißt es bei ihnen "stark in die nächste Krise", vorerst "nur" mit der HartzIV-Praxis.
Wir wollen keine Fortführung ihrer reaktionären Traditionslinie.
|
|
|